Allgemeine Geschäftsbedingungen der d e w s - Berlin GmbH · Stand: Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen zwischen der d e w s - Berlin GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) im Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungsausführung zustande. Kostenvoranschläge sind, soweit nichts anderes vereinbart ist, unverbindlich.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Soweit nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei umfangreichen Aufträgen ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen entsprechend dem Leistungsfortschritt zu verlangen.
Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie schriftlich als verbindlich bestätigt wurden. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Lieferengpässen oder anderer vom Auftragnehmer nicht zu vertretender Umstände verlängern die Ausführungsfristen angemessen. Teilleistungen sind zulässig, soweit sie für den Auftraggeber zumutbar sind.
Der Auftraggeber stellt sicher, dass die für die Leistungsausführung erforderlichen Voraussetzungen rechtzeitig und unentgeltlich geschaffen werden. Dazu gehören insbesondere der Zugang zu den Arbeitsbereichen sowie die Bereitstellung von Strom und Wasser. Verzögerungen, die durch eine Verletzung dieser Mitwirkungspflichten entstehen, gehen zulasten des Auftraggebers.
Nach Fertigstellung der Leistung erfolgt die Abnahme. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die vertragsgemäß erbrachte Leistung abzunehmen. Nimmt der Auftraggeber eine mangelfreie Leistung nicht innerhalb einer angemessenen Frist ab, gilt die Leistung als abgenommen.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Auftraggeber hat offensichtliche Mängel unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Im Falle eines berechtigten Mangels leistet der Auftragnehmer nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels oder durch Neuherstellung. Für gelieferte Materialien gelten die Gewährleistungsbedingungen der jeweiligen Hersteller.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Gelieferte Waren und eingebaute Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus dem Vertragsverhältnis Eigentum des Auftragnehmers, soweit ein Eigentumsvorbehalt nach Einbau rechtlich möglich ist.
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Eine gesonderte Widerrufsbelehrung wird dem Auftraggeber im Rahmen des Vertragsschlusses zur Verfügung gestellt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand ist Berlin. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Diese AGB sind eine allgemeine Vorlage und ersetzen keine Rechtsberatung. Bitte lassen Sie die Bedingungen vor dem Einsatz von einem Rechtsanwalt oder Ihrer Innung prüfen und an Ihren Betrieb anpassen.